SUBJEKT OBJEKT – INTERAKTIVE INSTALLATION

2004 – 2006
Persönliches Projekt – Studienarbeit

Der Kunde

ICH
Persönliches Projekt

Die Aufgabe

Subjekt-Objekt ist ein Experiment, ein völlig statischer Raum, in dem der Besucher zum Objekt, zum Subjekt, zum Leben des Raumes wird. Sich selbst erleben, betrachten, reflektieren, erkennen. Was uns heute so selbstverständlich erscheint, waren vor 200 Jahren revolutionäre Gedanken eines kleinen Mannes aus Königsberg: Immanuel Kant.
Diese Installation ist ein Wahrnehmungs -man könnte sagen- Spielraum, in dem Kunst und Philosophie einander beleuchten.

Aus Anlass des Kant-Jahres 2004 entstand die Idee, ein Projekt über den großen Philosophen ins Leben zu rufen. Während die ersten Ideen filmischer Sequenzen mit erzählerischer Handlung in einer „kantschen Welt“ und künstlerischen Formen der Dokumentation entstanden, nahm die Recherche kein Ende: Kant war überall, tauchte hier auf, flimmerte mir dort entgegen, bis ich fast übersättigt war von allgemeiner Information. Schließlich stieß ich auf einen Text über die neue Rollenverteilung von Kunst und Theater, der das Verhältnis Zuschauer/Kunstwerk und Zuschauer/Bühnengeschehen diskutiert und auf Kant Bezug nimmt. Hier sah ich die Chance, den Einfluss Kants auf die zeitgenössische Kunst und Kultur genauer zu untersuchen, und mich mit einem grundlegenden Gedanken Kants, nämlich demjenigen der Freiheit der Menschen, zu befassen und diesen in einer Installation zu beleuchten. Die Installation abstrahiert die Komplexität Kants, so dass er-Kant wird.

Meine Beteiligung

• Konzeption

• Projektleitung

• Grafik

• Animation